Willkommen auf unserer Webseite

Herzlich willkommen...

... und vielen Dank, dass Sie sich für unsere Schule interessieren.


Unser Leitbild lautet:

„Jede unserer Schülerinnen und jeder unserer Schüler ist einzigartig!

Wir bringen jeder unserer Schülerinnen und jedem unserer Schüler unseren Respekt entgegen, damit sich alle unsere Schülerinnen und Schüler wohlfühlen, sich mit ihren persönlichen Begabungen weiterentwickeln und dabei immer ungestört lernen können.“


 

Integrative Realschule plus Vallendar erhält das Zertifikat

"Rheinland-pfälzische Europaschule"

Eine freudige Nachricht erreichte unsere Schule zu Jahresbeginn. Die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Frau Vera Reiß, gratuliert in einem Schreiben unserer Schulleiterin Frau Kamrad zu der Auszeichnug "Rheinland-pfälzische Europaschule". Frau Reiß betont in ihrem Gratulationsschreiben, dass diese Auszeichnung der Integrativen Realschule plus in Vallendar "aufgrund vielfältiger und hervorragender Angebote, Maßnahmen und Projekte" von einer Jury verliehen worden sei. Das Zertifikat wird im Verlauf der Europawoche 2015 überreicht.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung!


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Zur Präsentation der Ergebnisse aus dem diesjährigen Praxistag der 9. Klassen, laden wir herzlichst alle Praxistagsschülerinnen und -schüler, Eltern, Erziehungsberechtigte, Betriebe sowie alle Interessierten, am

Mittwoch, 22.06.2016 um 18:00 Uhr

in unsere Konrad-Adenauer-Schule ein.

Um Anmeldung unter der Telefonnummer 0261/69662 oder per E-Mail unter www.irsp-vallendar.de wird gebeten.


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Die Unterlagen für den Praxistag 2016/2017

finden Sie ab sofort in unserem Downloadbereich


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Die Einladung zum Landeselterntag 2016 am 16. Juni 2016 in Bingen

finden Sie ab sofort in unserem Downloadbereich


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In Zusammensarbeit mit AUBI-Plus wurde auf unserer Homepage eine Suchmaschine für die Ausbildungsplatz- und Praktikumssuche eingerichtet. Hier kannst du gezielt nach Ausbildungs- und Praktikumsplätzen aus der Region suchen und erhältst umfassende Informationen über die entsprechenden Ausbildungsbetriebe.

Die Suchmaschine findest du hier


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Erfolgreicher Abschluss des Praxistages der IRSP Vallendar

Der Praxistag (PT) 2015/2016 konnte mit der Präsentation am 22.06.2016 von den meisten Schülerinnen und Schülern zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

Zudem konnten sich einige Schüler sogar über eine anschließende Lehrstelle freuen.

Verschiedene Schüler/innen der 9. Jahrgangsstufe hatten zusätzlich die Möglichkeit im Anschluss an das 2-wöchige Praktikum nach den Herbstferien, ihren Betrieb weiter zu besuchen.

Bis zum 31.05.2016 fand dies an jedem Dienstag statt, um so durch den regelmäßigen und kontinuierlichen Besuch den Kontakt zur Arbeitsstelle zu halten und zu pflegen.

Während der Praxistagsphase hatten die Schüler/innen bestimmte  Arbeitsaufträge zu erledigen.

Der Praxistag wurde in dem eigenständigen WPF-Fach „Praxistag“ begleitet.

Die Lehrerin dieses Faches betreute die Schülerinnen und Schüler. Sie war ständige Ansprechpartnerin; sowohl für die Schüler, als auch für die Betriebe.  Hierdurch wurden der Kontakt und der regelmäßige Austausch aufrechterhalten.

Zudem konnten auch evtl. auftretende Probleme gemeinsam gelöst werden.

Durch eine fundierte Zusammenarbeit mit der Berufseinstiegsbegleitung – welche einige Schüler/innen unterstützte - konnte eine noch engere Abstimmung erreicht werden.

Den Abschluss des Praxistags bildete ein Präsentationsabend in unserem Hause.

Hier stellten die PT-Schüler/innen ihren Betrieb und ihr Berufsbild anhand eines Plakates oder einer PowerPoint Präsentation den versammelten Eltern, Betrieben und Lehrern vor.

 


Studientag der Klassen 8a und 9c

Am 25.5.2016 sind die Klassen 9c und 8a mit dem Jugendoffizier Herrn Beck auf die Hardthöhe nach Bonn gefahren. Dort hielt Herr Beck einen Vortrag über die Entstehung der Terrororganisation IS und die Entwicklung in Europa. Anschließend besuchten wir das Haus der Geschichte in Bonn. In einer einstündigen Führung bekamen die Schüler einen Einblick in die deutsche Geschichte nach dem 2. Weltkrieg.
Wir bedanken uns bei Herrn Beck für einen sehr interessanten und informativen Studientag.


Fußballturnier der 9. und 10. Klassen

Am 04.07.2016 fand das diesjährige Fußballturnier der der 9. und 10. Klassen statt. Gespielt wurde in zwei Gruppen. Erfreulich war, dass alle Klassen am Turnier teilgenommen haben. Im Endspiel standen die Klassen 10c und 10b. Die Klasse 10c hat das Turnier mit 2:0 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

 


 

Besuch von der Deutschen Bundesbank

Am 21. Juni 2016 bekam der Kurs des Wahlpflichtfaches Wirtschaft und Verwaltung (kurz: WuV) der Klassenstufe 9, sowie der betreuende Lehrer, Herr Back, Besuch von der Deutschen Bundesbank. Passend zum aktuell im WuV-Kurs behandelten Themenbereich Geld und Banken, referierte Frau Ferrara aus erster Hand über die Funktionen des Geldes, Geschäftsbanken, die "Bank der Banken", nämlich die Deutsche Bundesbank sowie über die Europäische Zentralbank, kurz EZB.

Nach einer kurzen Vorstellung ihrer Person, wurde von Frau Ferrara zunächst die Frage geklärt, warum es eigentlich Geld gibt und wie Geld unser tägliches Leben vereinfacht. Anschließend wurden die Funktionen des Geldes thematisiert. Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler ihr zuvor in kooperativen Lernmethoden (think - pair - share) erworbenes Fachwissen gut in die Diskussion einbringen und entsprechende Rückfragen von Frau Ferrara adäquat beantworten.

Neben den unterschiedlichen Arten von Banken, wurden auch deren Aufgaben und Geschäftsfelder angesprochen, ehe Frau Ferrara auf die Deutsche Bundesbank als "Bank der Banken" sowie die Europäische Zentralbank (EZB) zu sprechen kam. Unter anderem ging es dabei um das Europäische Währungssystem, den Entwicklungsstand der Europäischen Währungsunion, den Aufbau und die Organisation der Deutschen Bundesbank, sowie deren Kerngeschäftsfelder, das Bargeld, den Bargeldkreislauf und den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel, den unbaren Zahlungsverkehr, die Bankenaufsicht und die Aufsicht über das Finanz- und Währungssystem. Auch innovative Zahlungsmethoden, wie etwa PayPal und die Schattenseiten des baren Zahlungsverkehrs (Falschgeld), waren wichtige Themenfelder.

Abgerundet wurde der Besuch von Frau Ferrara durch eine abschließende Fragerunde, in der sie die noch offen gebliebenen Fragen der Schülerinnen und Schüler rund um die Themen Geld, Banken, Bundesbank und EZB kompetent beantwortete. Als Anreiz erhielten Schülerinnen und Schüler, die sinnvolle Fragen zum Thema stellten, kleine Päckchen mit geschredderten Euro-Banknoten im ehemaligen Nennwert von 5000,- € von Frau Ferrara, worüber sich unsere Schülerinnen und Schüler besonders freuten.

Wir danken Frau Ferrara für ihren Besuch und freuen uns auf zukünftige Besuche bei uns.

 


 

Exkursion nach Hadamar

Die Schülerinnen und Schüler der Integrativen Realschule plus Vallendar fuhren in der dritten Juniwoche zur Euthanasiegedenkstätte Hadamar im Rahmen des Gesellschaftslehreunterrichts.

In Hadamar wurden während des NS- Regimes tausende von Menschen in einer Gaskammer, durch tödliche Injektionen oder vorsätzliches Verhungernlassen ermordet, weil sie unter Behinderungen oder psychischen Erkrankungen litten.

Hier nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Seminar über die Gräueltaten während der NS- Zeit teil. Angefangen wurde mit einer Vorstellung der Gedenkstätte, über den Weg, den die Opfer gegangen sind, bis hin zum Besuch des Friedhofs- verbunden mit einer Gedenkminute.

Die erste Station war die Garage, wo die Menschen aus den sogenannten „grauen Bussen“ ausgeladen wurden, um dann ihren letzten Weg zu gehen, über den Raum, wo die ärztliche Untersuchung stattgefunden hatte, mit direkter Feststellung der Todesursache bei den noch lebenden Menschen, bis hin zur Gaskammer, wo die Menschen durch Kohlenmonoxyd getötet wurden.

Auf großen Stellwänden wurde den Schülerinnen und Schülern anhand von Einzelschicksalen verdeutlicht, wie wehrlos die Menschen und wie willkürlich das System war. Auch wurde sehr deutlich aufgezeigt, wie leicht man in die Mühlen des Systems gekommen wäre.

Eine Schülerin meinte über eine ehemalige Insassin, diese würde doch heutzutage gar nicht als „verrückt“ gelten, sie wäre eigentlich nur sehr pubertär gewesen und davon gäbe es überall viele. Neben bedrücktem Schweigen, artikulierten viele Schülerinnen und Schüler ihr Entsetzen über die Geschehnisse in Hadamar, stellten sich aber auch die Frage, wieso die Menschen dem Treiben nicht Einhalt geboten haben.

Wieder einmal wird deutlich, dass so etwas nie wieder passieren darf und je mehr Informationen die Schülerinnen und Schüler haben, umso verantwortlicher können sie ihre Zukunft mitgestalten und politische Entscheidungen treffen.

 


 

Besuch der Tochter einer der Überlebenden der Kindertransporte nach England während des NS-Regimes

Eine Zeitzeugin berichtet

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Integrativen Realschule plus Vallendar erhielten am ersten Mittwoch im Juni 2016 Besuch von der Zeitzeugin Judith Rhodes. Ihre Mutter gehörte zu den Überlebenden des NS- Regimes, da ihre Eltern sie mit einem der Kindertransporte nach England schickten.

Judith Rhodes Mutter Ursula Michel, die als christlich- jüdisches Kind (Kinder aus den sog. Mischehen nach den Nürnberger Rassentrennungsgesetzen) während der NS- Zeit verfolgt worden ist, wurde von ihren Eltern mit einem der letzten Kindertransporte im August 1939 nach England geschickt. Dies war vom englischen Parlament genehmigt worden, so dass 10.000 jüdische und nichtarische Kinder nach England gebracht werden konnten, wenn die Finanzierung des Aufenthaltes gewährleistet war.

Dort überlebte sie die Gräuel des NS- Regimes, bei denen beide Elternteile, ihre kleine Schwester Lilli sowie der jüdische Teil der Familie ermordet wurden. Für Ursula war diese Erfahrung traumatisch, da sie nur mit einem kleinen Köfferchen bepackt weggeschickt worden war. Ihre Tochter berichtete, dass sie es nicht verstehen konnte und es sich damit erklärte, dass die Eltern die kleine Schwester Lilli mehr geliebt hätten. Erst viel später erfuhr sie, dass dieses Wegschicken aus der Familie, ihr Leben gerettet hat, und dass nur das älteste Kind einer Familie nach England reisen durfte.

In England angekommen, wurde sie anfänglich in wechselnden Gastfamilien untergebracht, hatte jedoch Glück und wurde von einer Familie aufgenommen. Für ihre Tochter Judith Rhodes gibt es hierdurch immer noch drei Familien: Die deutsche Familie- bestehend aus den Überlebenden, die sie auch regelmäßig besucht hat und die englische Familie, die ihre Mutter aufgenommen hat sowie die Familie ihres Vaters.

Ihre Mutter ging in England zur Schule, machte ihren Abschluss, eine Ausbildung und heiratete schon kurz nach Kriegsende einen Engländer.

Erst nach dem Tode ihrer Mutter begann Judith Rhodes mit der Aufarbeitung der Geschehnisse, die das Leben ihrer Mutter doch so nachhaltig beeinflussten. Sie beteiligte sich an dem Projekt Stolpersteine, und sorgte auch dafür, dass vor dem Haus ihrer Großeltern in Ludwigshafen Stolpersteine für ihre Mutter, die Schwester und die Großeltern gesetzt wurden. Auch an der filmischen Dokumentation über das Leben ihrer Mutter beteiligte sie sich ebenfalls.

Inzwischen reist sie regelmäßig nach Deutschland um Vorträge und Seminare zu halten, an denen junge und alte Menschen teilnehmen.

Sie zeigte uns die wenigen verbliebenen Familienfotos und vor allem das Köfferchen, mit dem ihre Mutter Deutschland verließ. Dieses Köfferchen- so berichtet sie- war immer Teil ihres Lebens und präsent, es war der Aufbewahrungsort für die Nähutensilien der Mutter. Erst viel später erfuhr Judith Rhodes von der ursprünglichen Nutzung.

In dem Köfferchen befanden sich noch eine Strickjacke, Stofftaschentücher, Fotos und einige wenige persönliche Gegenstände der Mutter.

Mit leiser aber eindringlicher Stimme berichtet sie von der Situation ihrer Mutter, davon, wie alles auch noch das Leben der Tochter beeinflusst hat und warnt vor einer möglichen Wiederholung der Geschehnisse, wenn Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile wieder Überhand nehmen sollten. Dies bezieht sie nicht nur auf Deutschland sondern auf die weltweite Situation. Für Judith Rhodes bedeutet all dies, sich anderen Menschen gegenüber offener zu zeigen und mehr Toleranz zu üben. Die anwesenden Schülerinnen und Schüler lauschten ihr voller Interesse. Ihr Vortrag zog sie so sehr in den Bann, dass sie sogar die Sprachbarriere überwanden und auf Englisch interessiert diskutierten.

Es war ein hochinteressanter Vormittag, den man auf jeden Fall wiederholen sollte.

 


 

Schülerinnen und Schüler der INTEGRATIVEN Realschule plus Konrad Adenauer in Vallendar besuchten die englische Hauptstadt London.

Bild 1 Gruppenbild

Kurz vor Schuljahresende besuchten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 der IRS+ Vallendar zusammen mit vier Lehrern die englische Hauptstadt  London, noch bevor Brexit Entscheidungen getroffen worden waren.

Diese Exkursion nach London ist Bestandteil des Europaschulkonzeptes, das an der IRS plus in Vallendar gelebt und weiter vermittelt wird. Das Kennenlernen einer der großen europäischen Hauptstädte, der damit verbundene „Unterricht vor Ort“ lassen das Englischbuch lebendig werden. Das ist gelebtes Europa.

Am Mittwochabend, den 08.06. fuhren  die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrern mit dem Bus los in Richtung Dunkerque/ Frankreich. Nachdem am Zoll alle Formalitäten erledigt waren, ging es mitten in der Nacht auf die Fähre.

Pünktlich um 7.00 Uhr Ortszeit stiegen alle in Greenwich/ London und begaben sich mit der U-Bahn nach London. Hierdurch konnte sehr viel Zeit gespart werden, da wir alle dem größten Stau ausweichen konnten. Wie geplant, stiegen wir an der Station Westminster aus und konnten mit der Stadtführung am Big Gen beginnen. Die Schülerinnen und Schüler erhaschten bereits einen ersten Blick auf das London Eye, welches die letzte Londonstation sein sollte.

Dort sah die Gruppe dann auch Houses of Parliament und Westminster Abbey.

Bild 2 Houses of  Parliament

Als nächstes folgten der Sitz des Premierminister in Downing Street Nr.10 und Whitehall Palace, wo die Schülerinnen und Schüler sich an dem sehr ruhig stehenden Guard erfreuten, dem Ort der Geburtstagsparade für die Queen, die am nächsten Samstag stattfand. Bereits jetzt konnte man sehen, wie weit die Aufbauarbeiten für die Parade und das Geburtstagspicknick der Queen fortgeschritten waren.

Quer durch den St. James Park ging es entlang The Mall- der rot gepflasterten Straße- zum Buckingham Palace. Die Queen war zwar anwesend- ihre Flagge wehte- aber leider ließ sie sich nicht sehen. Wir sahen nur eine große Gruppe sehr elegant gekleideter Leute, die auf eine Audienz und Ordensüberreichung bei der Queen warteten.

Die nächste Station war der Hyde Park. Da das Wetter gut war, hatten wir Gelegenheit, die fast zahmen Eichhörnchen zu sehen. Ein paar Mutige hielten ihnen Nüsse hin, die aus der Hand genommen wurden.

An der berühmten Oxford Street kam der von vielen Schülern heiß ersehnte Teil: Shopping in Kleingruppen und erster Test der Englischkenntnisse. Nach kurzer Zeit trafen wir uns jedoch wieder um zum British Museum zu gehen und dort die Mumienabteilung zu besuchen. Einige sahen sich noch den Stein von Rosetta an. Erst durch diesen konnten die ägyptischen Hieroglyphen entziffert werden.

Die Schülerinnen und Schüler durften im Anschluss daran noch einmal ihre Englisch- und Orientierungskünste ausprobieren. Nächster Treffpunkt war Piccadilly Circus.

Am Trafalgar Square bestiegen die Teilnehmer die berühmten London Taxis, mit denen wir zum London Eye fuhren. Alle waren über die Erholungsmöglichkeit für ihre Füße dankbar. Letzter Punkt in London war der Flug in einer der Kapseln des Riesenrades in bis zu 135 Meter Höhe. Ein fantastischer Blick über die Stadt belohnte alle. Von oben konnten wir sehen, wie weit wir alle gelaufen waren, und welch ein kleiner Teil dieser Stadt es nur gewesen ist.

Bild 3 Blick von London Eye

Bild 4 Tower Bridge

Als der Bus uns einsammelte, fuhren wir noch über die Tower Bridge und verließen danach London. Da wir noch ein wenig Zeit hatten, ging es über die Küstenstraße und wir nutzten die Gelegenheit, uns noch einmal kurz ans Meer zu setzen und den Sonnenuntergang zu genießen.

Bild 5 Am Meer

Danach ging es mit dem Bus zurück auf die Fähre, nachdem wir alle Sicherheitskontrollen absolviert hatten.

Pünktlich am Freitagmorgen waren die Londonfahrer wieder zurück in Vallendar, brauchten aber nicht daran teil zu nehmen. Es gab zwar viele Eindrücke, aber umso müder waren auch alle.

Fazit: Wir haben das Englischbuch zum Leben erweckt und sehr viel mehr als das erlebt.

Für das Schuljahr 2016/17 haben die Planungen für eine weitere Fahrt bereits wieder begonnen.

 


 

INTEGRATIVE Realschule plus Vallendar:

Energieunterricht „KlimaKidz“

Unter dem Motto „KlimaKidz“ führte die Expertin Frau Dobrindt von der EnergieAgentur NRW eine Doppelstunde NaWi-Unterricht in der Klasse 6c der Integrativen Realschule plus in Vallendar durch.

Unterrichtsinhalt war das Thema Energie.

Anknüpfend an den permanenten eigenen Energieverbrauch erklärte Frau Dobrindt den Schülerinnen und Schüler viel Wissenswertes über die Bedeutung von Energie im Alltag, Energieumwandlung, den Unterschied zwischen fossilen und erneuerbaren Energieträgern sowie die Nutzung von erneuerbaren Energien.

Besonders spannend für die Schülerinnen und Schüler war dabei, dass sie dabei viele Experimente selbst durchführen durften.

Zunächst wurde der Energiegehalt einer brennenden Walnuss untersucht. Beim sich anschließenden „Ballexperiment“ erfuhren die Kinder Wichtiges zur Energieübertragung. Danach durften sie aus nur einem Schaschlikstab und einem Teelicht ein eigenes Wasserrad bauen, das sich auch als Windrad einsetzen lässt. Als nächstes wurde der Einsatz von Sonnenenergie beim Autofahren simuliert. Dies geschah mit Hilfe eines kleinen Solarautos und einer Taschenlampe. Abschließender Höhepunkt war die „Teebeutelrakete“, die sehr deutlich veranschaulichte, was die Folgen von Lufterwärmung sein können.

So erlebten unsere Sechstklässler einen sehr abwechslungsreichen, lehrhaften und sicher auch nachhaltigen Energieunterricht.


Durch eine Taschenlampe betriebenes Solarauto

Zünden der „Teebeutel-Rakete“

Die „Teebeutel-Rakete“ geht in die Luft

 


 

Fünfte Klassen zu Besuch in der Sternwarte Sessenbach

Sonne und Planeten standen auf dem Programm im Fach Naturwissenschaften. Was lag also näher, als eine echte Sternwarte zu besichtigen ? So machten sich die 5a und 5 c in Begleitung von Herrn Horzinek und interessierten Eltern auf den Weg zur Sternwarte nach Sessenbach.

Dort wurden sie von Herrn Völkel begrüßt. Dieser erklärte allen zunächst anschaulich Zusammenhänge und Fakten unseres Sonnensystems. Der direkte anschauliche Größenvergleich zwischen der Erde und der Sonne beeindruckte alle Besucher. So klein hatte sich niemand die Erde im Vergleich zur Sonne vorgestellt.

Anschließend ging es zum Sonnenteleskop mit dessen Hilfe man bei günstigen Bedingungen Sonnenflecken und bei klarem Wetter Protuberanzen (dies sind Materieströme auf der Sonne, die als Bögen am Sonnenrand sichtbar sind) auf der Sonne erkennen kann. Leider verhinderten an diesem Tag Wolken den ungetrübten Blick auf die Sonne. So war nur eine eingeschränkte Sonnenbeobachtung möglich.

Nach einem kurzen Film über die Planeten wurde das Planetarium besucht. Dort können Himmelsvorgänge wie die Wanderung der Sonne und der Planeten simuliert werden. Der momentane Tages- und Nachthimmel konnte so beobachtet und erklärt werden.

Zur Orientierung am Nachthimmel wurden die wichtigen Sternbilder wie z.B.  der große Wagen gezeigt. Mit ihrer Hilfe lässt sich der Polarstern finden, mit dem man immer den geographischen Nordpol ermitteln kann.

Die Exkursion hat allen Beteiligtem gut gefallen. Vielleicht lässt sich ja auch irgendwann mal der Nachthimmel beobachten.

Die Klasse 5c vor dem Planetarium

Die Klasse 5a vor dem Planetarium

Das Sonnenteleskop

Schüler beobachten fasziniert die Sonne im Sonnenteleskop

Der Sommersternhimmel im Planetarium



Integrative Realschule plus Vallendar:

Urkunden für Mathematiker !!!

Bereits am letzten Schultag vor den Osterferien nahmen über die Hälfte unserer Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie sogar zwei 8-Klässler am Wettbewerb „Mathe-Känguru“ teil. Dies ist ein bundesweiter freiwilliger mathematischer Multiple-Choice-Einzelwettbewerb. Insgesamt beteiligten sich dieses Jahr knapp 10.300 Schulen mit insgesamt über 845.000 Schülerinnen und Schülern in Deutschland an diesem Wettbewerb.

Nach der langen Wartezeit auf die zentrale Auswertung in Berlin und die Übersendung der Urkunden und Präsente (ein sog. Doppel-Tantrix) für alle Teilnehmer wurden den Kindern diese nun endlich überreicht. Stolz nahmen sie alles aus den Händen ihrer Lehrer in Empfang.

Klassenbeste unserer Schule waren im Jahr 2016:

Elias Dum (5a)

Marcel Kessel (5b)

Benjamin Jacobs (5c)

Leonie Bach (5d)

Aaliyah Berisha (6a)

Maik Friesen (6b)

Jonas Lindner (6c)

Tomas Paur (8c)

Gleich mehrfache zusätzliche besondere Auszeichnungen erhielt Jonas Lindner aus der 6c.

Er war nicht nur Klassen-, Jahrgangs- und Schulbester, sondern erreichte außerdem eine derart hohe Punktzahl, für die er ein weiteres, vom Organisator in Berlin vergebenes Präsent erhielt. Das Multi-Level Logic Game IQ Blox wird vom „Känguru“-Veranstalter allen Teilnehmern, die eine bestimmte Punktzahl erreichen, geschenkt.

Zusätzlich schaffte Jonas noch den weitesten „Känguru-Sprung“ unserer teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, d.h. er erzielte die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Aufgaben. Hierfür wurde er mit dem „Känguru-T-Shirt“ belohnt.

Allen beteiligten Lehrerinnen und Lehrern besten Dank für die Unterstützung bei der Durchführung des Wettbewerbs an der Schule und natürlich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlichen Glückwunsch zu ihren tollen Leistungen !!!

Die "Kängurus" mit ihren Lehrerinnen und Lehrern


Die "Kängurus" der 5c (sie verpassten das Gruppenfoto wegen einer Deutscharbeit)

 

Die Klassenbesten mit Schulleiterin Frau Kamrad

 


 

Besuch der Holocaust- Überlebenden Tamar Dreyfuss an der IRS plus Vallendar

Eine Zeitzeugin berichtet

Am Dienstag und Mittwoch erhielten die Schülerinnen und Schüler der IRS plus Vallendar Besuch von Tamar Dreyfuss, einer Überlebenden der Gräuel des Holocausts.

Im Jahr 1938 geboren, erlebte sie von Anfang an das Unrechtsregime der Nationalsozialisten. Als sie ein Jahr alt war, brach der Zweite Weltkrieg aus und prägte ihre frühesten Kindheitserinnerungen. Eine bemerkenswerte Frau  Tochter einer beeindruckenden Mutter. Man kann sie als einen Menschen bezeichnen, dem mehrfach von seiner Mutter das Leben geschenkt wurde. Nur durch den Mut und den unbeugsamen Willen ihrer Mutter Jetta zu überleben, aber vor allem das Leben ihrer kleinen Tochter Tamar zu retten, konnten beide die gefährlichen Jahre überleben.

Tamar Dreyfuss berichtet, dass ihre Großeltern zu den ersten Opfern der Massenerschie-

ßungen in Ponar (in der Nähe von Wilna in Litauen) gehörten, denen mehr als 100000 Menschen zum Opfer fielen. Ihr Vater starb in einem Konzentrationslager sowie viele ihrer Verwandten. In Viehwaggons wurden sie und ihre Mutter mit unzählig vielen Menschen tagelang in Richtung eines Konzentrationslagers in Estland transportiert.

Während dieses Transportes unternahm ihre Mutter zwei Fluchtversuche, bei denen sie immer wieder eingefangen wurde und hart dafür bestraft wurde. Erst im Konzentrationslager, wo sich die Mutter bei der Selektion für ihre Tochter und gegen das Arbeitslager entschied,  schaffte sie es mit ihrer kleinen Tochter einfach aus dem Konzentrationslager zu spazieren, indem sie nach dem zwangsweisen Duschen aus einem Berg aus Wäsche ein Kostüm herausnahm, sich die Lippen schminkte, ihrer Tochter ein hübsches Kleid anzog, den Judenstern entfernte und an den Wachen vorbei aus dem Lager hinaus spazierte. Dieser Mut ist unbeschreiblich. Auch wenn das heute so einfach klingt, in der dunklen Zeit des Nationalsozialismus war es mehr als wagemutig. Immer noch gingen sie einer unklaren Zukunft entgegen, doch jeder Tag auf der Flucht war besser als die Gaskammern.

Die Mutter brachte sich und ihre Tochter mit Arbeit auf Gutshöfen durch, da sie sich aufgrund ihrer guten Russischkenntnisse als Russin ausgeben konnte. Tamar Dreyfuss erzählte, dass die schönen Momente in ihrer Kindheit die Erlebnisse mit den Tieren waren. Denen konnte sie vertrauen, mit ihnen hatte sie keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Mit Ende des Krieges reisten Tamar Dreyfuss und ihre Mutter weiter und im Alter von zehn Jahren kamen sie in Israel an.

Trotz all dieser schlechten Erfahrungen lebt Tamar Dreyfuss seit ihrem 21. Lebensjahr wieder in Deutschland.

Seit 2002 berichtet Tamar Dreyfuss von ihren Erlebnissen und versucht Grundschülern und Schülern ihre Erlebnisse nahe zu bringen und sie zu sensibilisieren, dass so etwas nie wieder passieren darf. Das ist ihr absolut gelungen. Interesse, Betroffenheit und Faszination konnte man auf den Gesichtern der Schülerinnen und Schüler sehen, während Tamar Dreyfuss ihre Geschichte erzählte. Dabei zeigte sie viele Fotos. Angefangen mit Bildern von ihrer Mutter und frühen Kindheitsfotos, aber auch Bilder von ihrem Elternhaus, dem Ghetto in Wilna und Gedenkstätten in Israel. Eine Schülerin brachte es auf den Punkt: „Es ist faszinierend, wie sie so traurig aussieht, wenn sie ihre Erlebnisse erzählte. Trotzdem wirkt sie so fröhlich, was für eine tolle Frau!“ Diese Schülerin hat absolut Recht. Mit jeder Geste und jeder Bewegung ihres Gesichtes strahlt Tamar Dreyfuss eine positive Lebenshaltung aus. Sie kann die Schülerinnen und Schüler mitreißen. Es war Betroffenheit zu fühlen, immer mit der Gewissheit, dass wir Menschen Dinge ändern können.

Als Resümee verbleibt, dass so etwas nie wieder passieren darf, Ausgrenzung aufgrund von welchen Gründen auch immer, und dass wir auch heute uns anstrengen müssen, auf unsere Mitmenschen zuzugehen. Ihren Besuch kann man nur als Bereicherung ansehen, dank ihrer Mutter und ihrem Mut.

 


 

Welttag des Buches an der IRS plus Vallendar

Auch die Schülerinnen und Schüler der IRS plus Vallendar feierten in den fünften Klassen den Welttag des Buches.

An dem von der UNESCO eingerichteten Feiertag für das Lesen begaben sich die Fünftklässler/innen mit den Deutschlehrerinnen nach Vallendar in die Buchhandlung Schönstatt. Dort erwartete sie ein buntes Programm rund um Bücher und die Buchhandlung.

Zuerst wurden sie in die Geheimnisse der Sortierung von Büchern in der Buchhandlung eingewiesen. In Schwester Anja hatten sie eine freundliche, geduldige und kompetente Leiterin der Veranstaltung.

Doch der Höhepunkt  war die anschließende Wissensrallye, bei der Aufgaben gelöst werden mussten. Sogar ein kleines, selbst geschriebenes und gebundenes Buch stand auf dem Plan.

Zum Schluss erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Buch, welches von der Stiftung Lesen gestiftet wurde. Jedes Jahr gibt es ein neues Buch unter dem Motto: „ Ich schenk dir eine Geschichte.“

 


Integrative Realschule plus Vallendar:

Teilnahme am Internationalen Mathewettbewerb

Am 29.02.2016 nahmen 12 Schülerinnen und Schüler der 6. und 8. Jahrgangstufe der Integrativen Realschule plus Vallendar am internationalen Mathematik Teamwettbewerb „Bolyai“ teil.

Der Wettbewerb im Schuljahr 2015/2016 wurde von der Stiftung für die Förderung der Zusammenarbeit, dem Boylai Team und dem Gymnasium „Heimschule Lender“ für die Klassenstufen 3-12 organisiert. In diesem Schuljahr wurde der Wettbewerb in 8 Bundesländern angeboten. Diese wurden in 4 Gruppen eingeteilt: 1. Baden-Württemberg, 2. Bayern, 3. Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, 4. Berlin, Brandenburg und Sachsen. Am Wettbewerb nahmen jeweils Vierermannschaften teil, in denen sich Schüler aus der selben Klassenstufe der Schule befanden. Jede Klassenstufe erhielt altersgerechte Knobelaufgaben, die sie dann zusammen innerhalb von 60 Minuten im Team lösten. Auch wird bei den Aufgaben nicht zwischen den verschiedenen Schulformen unterschieden, das heißt, unsere Schülerinnen und Schüler erhielten dieselben Aufgaben wie die Gymnasiasten derselben Jahrgangsstufe. Das Ziel des Wettbewerbs bestand darin, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, Denkaufgaben in konstruktiver Zusammenarbeit zu lösen. Es gab 2 Runden. In der ersten Runde hatte jede Mannschaft 14 Aufgaben, die sie lösen musste. In jeder Bundesländer-Gruppe erhielten pro Klassenstufe die besten sechs Mannschaften und deren Lehrer Preise. Ab Klassenstufe 5 werden die bundesweit besten Mannschaften der 1. Runde eingeladen, am internationalen Finale in Budapest teilzunehmen. In der Bundesländer-Gruppe Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland erreichten das Team „MuZ“ mit Jan Kleisa, Jonas Lindner, Carina Lütkemeier und Chantal Pütter aus der 6c, den 12 Platz von 50, die „winkelhalbierende Füchse“ , mit Alina Hahn, Cindy Schnug, Theresa de Bastos Pereira und Jeanine Schwickert aus der 8c und 8d, erreichten den 7. Platz von 16 und das Team „Beast_Brains“, das aus Jonathan May, Kiaro Voss, Tomas Paur und Justin Schwarze aus der 8c entstand, erreichte den 14. Platz.

(Artikel geschrieben von den Teilnehmerinnen Alina Hahn und Jeanine Schwickert)

Gemeinsames Tüfteln

12 Ausgezeichnete Schüler und Schülerinnen



Mathe macht Spaß

Am letzten Schultag vor den Osterferien nahmen insgesamt über 70 Schülerinnen und Schüler der 5., 6. und 8. Jahrgangsstufe der INTEGRATIVEN Realschule plus Vallendar freiwillig am Mathematik-Wettbewerb „Känguru“ teil. Dieser Wettbewerb wird jährlich zentral durch den Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V., der seinen Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin hat, vorbereitet und ausgewertet. Dabei handelt es sich um einen bundesweiten mathematischen Multiple-Choice-Einzelwettbewerb.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen zu fördern, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken und zu festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht zu fördern.

Nach der erstmaligen Teilnahme unserer Schule am „Mathe-Känguru“ im letzten Schuljahr konnte die Teilnehmerzahl in diesem Schuljahr sogar fast verdoppelt werden, so viele Kinder hatten Interesse daran, sich ganz ohne Zwang diesem Wettbewerb zu stellen.

Trotz Vorferienstimmung tüftelten und knobelten unsere Schülerinnen und Schüler am Wettbewerbstag eifrig. Einfach war der Test nicht, er ist so konzipiert, dass die vielen verschiedenen Aufgaben aus den unterschiedlichen Themenfeldern kaum in der vorgegebenen Zeit lösbar sind. Auch wird bei den Aufgaben nicht zwischen den verschiedenen Schulformen unterschieden, das heißt, unsere Schülerinnen und Schüler erhalten dieselben Aufgaben wie die Gymnasiasten derselben Jahrgangstufe. Bemerkenswert war die hohe Konzentrationsfähigkeit der Kinder; der Test dauerte insgesamt 75 Minuten, also länger als die üblichen Klassenarbeiten.

Trotz der Anstrengung waren sich dennoch die meisten einig, dass der Wettbewerb Spaß gemacht hat und man im nächsten Jahr wieder daran teilnehmen möchte.

Bis etwa Mitte Mai heißt es nun aber erst mal: Warten auf die Auswertung und die Urkunden.

Hochkonzentriertes Knobeln an den Känguru-Aufgaben:

 


So macht Lernen Spaß:

Schüler der Konrad-Adenauer-Schuler im Robotiklabor des RheinAhrCampus Remagen

22 Schüler der 5. Klassen, die an der INTEGRATIVEN Realschule plus Vallendar das Neigungsfach Robotik belegt haben, besuchten kurz vor den Osterferien mit ihren Fachlehrern den RheinAhrCampus in Remagen, einen Standort der Hochschule Koblenz. Dort ist Robotik ein Schwerpunkt im Studiengang Technomathematik. Unter der fachkundigen Leitung von Prof. Dr. Gubaidullin und Herrn Terstegge lernten die Schüler das zugehörige Robotiklabor kennen.

Im Anschluss an eine theoretische Einführung durften die Schüler dort selbst programmieren und diverse Roboterbewegungen an den Computern simulieren. Die Aufgabe für die Schüler bestand darin, ein Programm zu schreiben, das einen Roboter derart steuert, dass dieser eine Flasche von einem Tablett heben, sie mehrfach schütteln und anschließend auf einen anderen Platz auf dem Tablett zurückstellen soll. Die Ausführung dieser Programme konnte darüber hinaus über einen Livestream vom Rechnerraum aus und anschließend auch live im Robotiklabor beobachtet werden. Das Ergebnis der Schülerarbeiten war herausragend, die von ihnen geschriebenen Programme funktionierten ausgezeichnet !

Die begleitenden Robotikfachlehrer Herr Horzinek und Herr König, aber auch die Schüler selbst, waren sich einig, dass derartige Aktionen für die Schüler sehr interessant und hoch motivierend sind.

Es wäre schön, wenn sich eine langfristige Zusammenarbeit  mit der Hochschule ergeben würde. Die Schüler und auch ihre Lehrer würden jedenfalls sofort wieder kommen!

Das Robotiklabor bietet auch Ferienkurse an, diese werden vom MBWWK des Landes Rheinland-Pfalz im Rahmen des Programms „Wissen schafft Zukunft“ gefördert.

Und nachfolgend sehen Sie unsere hochmotivierten Schülerinnen und Schüler beim selbständigen Programmieren:

 


Gasbrenner-Führerschein in der Klasse 6c

Der verantwortungsbewusste und sichere Umgang mit dem Gasbrenner ist eine wichtige fachpraktische Kompetenz im naturwissenschaftlichen Unterricht. Diese Fertigkeit haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c in den letzten Wochen im NaWi-Unterricht erworben. Dabei wurde zunächst der Aufbau des Gasbrenners und die Funktionsweise der einzelnen Bauteile besprochen. Auch die einzelnen Schritte zur Inbetriebnahme und zum Abschalten des Brenners wurden thematisiert. Mit Hilfe dieser theoretischen Kenntnisse und nach der Demonstration ihrer Lehrerin hat jedes Kind der Klasse den Gasbrenner selbständig in Gang gesetzt. Dabei zeigten die Kinder zwar viel Respekt, aber auch viel Geschick und einen sachgerechten Umgang mit dem Gasbrenner. Insbesondere die eigenständige praktische Untersuchung der verschiedenen Brennerflammen machte den Kindern viel Spaß. Mit zunehmender praktischer Übung wurde der Umgang mit dem Brenner auch wesentlich sicherer, ohne aber dabei die vielen notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu vernachlässigen. Somit haben alle den praktischen Teil der Brennerprüfung tadellos bestanden. Es folgte noch eine kurze theoretische Prüfung und im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler stolz ihre Urkunden über den bestandenen Gasbrenner-Führerschein entgegen nehmen.

 

Stolze Führerschein-Inhaber!

 


Unterricht im Schnee

Schüler der Konrad Adenauer RS+ Vallendar lernen  das Skifahren

Die Woche vom 29.01 bis zum 06.02.2016 verbrachten 17 Schülerinnen und Schüler aus Vallendar in dem kleinen Ort Kaltenbach im österreichischen Zillertal. Untergebracht in einer urigen Skihütte auf knapp 2000m über N.N. erlebten die  Schüler(innen) der Klassenstufen sieben bis zehn dort tolle Tage im Schnee. Neben dem täglichen Skikurs in Anfänger- und Fortgeschrittenengruppen, bei dem alle Schüler ihr individuelles Können verbessert haben, gab es  auch am Abend noch Programm. So wurde der tägliche Weg zum Abendessen in ein hangabwärts gelegenes  Restaurant durch Neuschneemassen an zwei Tagen zu einem besonderen Tiefschneeerlebnis. Spieleabende und gemeinsames Fernsehen in der Kaminstube bei prasselndem Feuer sorgten  für einen gemütlichen Ausklang vor dem zu Bett gehen.

Nach sieben unvergesslichen und verletzungsfreien Tagen erreichte die kleine Reisegruppe am späten Samstagabend wieder die Heimat.

Und zu guter Letzt noch ein Link zu unserem Video


Spende an den Förderverein

Eine Spende von 1000 Euro für den Förderverein der Integrativen Realschule plus Vallendar. Vielen Dank der VR Bank Neuwied-Linz EG!

So wie jedes Jahr überreichte am Donnerstag, den 14.01.2016, die VR Bank Neuwied-Linz, 40 verschiedenen Fördervereinen, Schulen und gemeinnützigen Vereinen einen Scheck von jeweils 1000 Euro. Diesmal war auch die Konrad Adenauer Schule auf dem Mallendarer Berg dabei. „Wir freuen uns sehr über diese Spende. Ob nun ein Aktionstag oder z. B. die Renovierung und Ausstattung unseres Sanitätsraumes davon finanziert wird, ist mit dem Förderverein unserer Schule noch abzustimmen, doch durch diese Spende können wir viele verschiedene Projekte unterstützen, die ohne dieses Geld nicht zu verwirklichen wären“, erklärt die 1. Vorsitzende des Schulelternbeirats Carmen Bohlender. „Immer wieder sind Lehrer dieser Schule auf verschieden
Fortbildungskursen. Unseren Schülern immer wieder neue Wege des Lernens zu zeigen, sie zu Motivieren und sie in ihrer eigenen Persönlichkeit zu stärken, ist für das ganze Kollegium eine wichtige Angelegenheit. Leider ist die Umsetzung verschiedener Möglichkeiten auch immer wieder mit Kosten verbunden, die meist von den Eltern getragen werden müssen. Deshalb bin ich sehr froh, dass unsere Schule mit einem so hohen Geldbetrag bedacht wurde. Dadurch können einige der Kosten durch den Förderverein übernommen werden. Das entlastet die Eltern und wir Lehrer können  unsere Projekte umsetzen“, erläutert Herr Stephanie, Lehrer an der Integrativen Realschule plus.


Exkursion zur Frankfurter Wertpapierbörse

Nach dem die beiden WuV-Kurse der 9. und 10. Jahrgangsstufe von Mitte Oktober bis Mitte Dezember unter der Leitung von Herrn Back an Europas größtem Börsenspiel, dem Planspiel Börse der Sparkassen in Deutschland und Europa, teilgenommen hatten (ein Bericht hierzu folgt in Kürze, wenn die Ergebnisse des Planspiels Börse veröffentlicht wurden), war es nur folgerichtig, gemeinsam einen der weltweit größten Handelsplätze für Wertpapiere, nämlich die Frankfurter Wertpapierbörse, persönlich in Augenschein zu nehmen.

So machten wir uns am Morgen des 26. Januar 2016 auf den Weg nach "Mainhattan", um uns zunächst in einem informativen Einführungsvortrag über die Börse im Allgemeinen und die Frankfurter Wertpapierbörse im Speziellen zu informieren. Anschließend konnten wir das Börsengeschehen, genauer gesagt den klassischen "Parketthandel",  von der Besuchergalerie aus live mitverfolgen und beobachten, wie diverse Fernsehsender vor Ort über das Börsengeschehen berichten. Dabei wurde deutlich, dass die aus TV- und Kinofilmen bekannten Bilder vom turbulenten Börsenalltag, mit seinen nervös wirkenden, wild gestikulierenden und laut rufenden Aktienhändlern, in Zeiten des Computerhandels weitestgehend der Vergangenheit angehören.

Vor den "heiligen Hallen"

Bulle und Bär...

...und die "Börsenhaie"

Ein Blick auf´s "Parkett"

"For Whom the Bell Tolls..."

Die Sendeplätze diverser TV-Sender

 

 


Weitere interessante Berichte aus dem aktuellen Schuljahr sowie aus vergangenen Schuljahren finden Sie in unserer Rubrik

"Aktuelles aus dem Schulleben"